Pfeifenraucher des Jahres

Pfeifenraucher verbindet ihr Genussbewusstsein. Aus ihrem Kreis wählt das Tabakforum regelmäßig eine Person des öffentlichen Lebens aus, die sich offen zu ihrer Leidenschaft bekennt, und kürt sie zum Pfeifenraucher des Jahres. Wir stellen hier Persönlichkeiten letzten Jahre und Jahrzehnte vor, die sich mit ihre Ecken und Kanten als Sieger des Wettbewerbs hervorgetan haben.


Sonja Kirchberger

„Ich bin ein Genussmensch und lebe nicht nur von Wasser und Brot. Eine gute Pfeife gehört für mich einfach dazu.“

Pfeifenraucherin des Jahres 2018

Für ihr Genussbewusstsein und für ihre Individualität wird die Schauspielerin Sonja Kirchberger vom Tabakforum und dem Verband der deutschen Rauchtabakindustrie e.V. mit dem Titel „Pfeifenraucherin des Jahres“ geehrt. Die gebürtige Wienerin Kirchberger zählt mit bisher über 100 Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen hierzulande zu den bekanntesten Leinwand- und Bühnendarstellern. Gerade konnte man bewundern, wie sie sich beim „Großen Promi-Backen“ in Sat1 erfolgreich einer anderen Form von Genuss zuwandte.

Als besonderes Geschenk überreichte Vorstandsmitglied Oliver Hass Sonja Kirchberger eine extra für sie und persönlich von Poul Winslow angefertigte Pfeife. Der dänische Pfeifen-Couturier Poul Winslow, einer der berühmtesten Pfeifenmacher weltweit, ist bekannt für seine innovativen, farbintensiven Stücke mit Intarsien aus Acryl, Silber und vielen anderen Materialien. Eine originale Poul Winslow Pfeife erkennt man an ihrem Markenzeichen, zwei Silbernägeln, die nebeneinander im Mundstück platziert sind.

Die Laudatio auf der Festveranstaltung in einem Berliner Nobel-Lokal hielt ihr Kollege Uwe Ochsenknecht. Er betonte, dass Pfeifenraucher Wert auf anspruchsvollen, individuellen Rauchgenuss legen. Wer sich zum Beispiel gerne abends nach dem Essen oder bei einem guten Buch eine Pfeife anzündet, beweist damit Eigenständigkeit im Denken und Handeln sowie Bodenständigkeit, so Ochsenknecht. Dass Pfeifenraucher bei ihren Mitmenschen als attraktiv, salonfähig und sogar intellektuell gelten, sei ein netter und zu Kirchberger passender Nebeneffekt.

Michael von Foerster, Geschäftsführer des Tabakforums sowie des Verbandes der deutschen Rauchtabakindustrie, griff in seiner Rede die aktuelle Diskussion auf: „Wir sind der festen Überzeugung, dass unser Zusammenleben einen respektvollen Umgang miteinander braucht. Das gilt für alle Lebensbereiche, natürlich auch für das Rauchen. Tabak ist ein legales Produkt. Daher muss es auch eine legitime Art geben, ihn zu konsumieren. Grundlage ist bewusster Genuss bei rücksichtsvollem Verhalten.“

"Pfeifenraucherin mit Courage": Das Interview mit Sonja Kirchberger zur Preisverleihung in der Smokers Club Ausgabe Sommer 2018 (PDF)

Sonja Kirchberger geehrt: Artikel in der protabac 3/2018 (PDF)


Prof. Norbert Lammert

„Für mich ist das Pfeifenrauchen keine Marotte, sondern ein Beitrag zur Ruhe, Entschleunigung und manchmal auch Inspiration für neue Ideen.“

Pfeifenraucher des Jahres 2013

Patrick Engels, Vorsitzender des Tabak Forums und geschäftsführender Gesellschafter der Pöschl Tabak GmbH & Co KG zeigte sich sichtlich erfreut, erstmalig einen Bundestagspräsidenten und damit die amtierende Nr. 2 im Staate mit der Auszeichnung Pfeifenraucher des Jahres zu ehren: „Es erfüllt meine Kollegen und mich mit großem Stolz, mit Prof. Lammert den zweithöchsten Repräsentanten des Staates zum Pfeifenraucher des Jahres zu küren. Unser amtierender Bundestagspräsident hat das Rückgrat, sich offen und selbstbewusst zum Genussgut Tabak und Pfeife zu bekennen, auch wenn er damit zuweilen anecken könnte.“
„Mit dem heutigen Abend setzen wir ein Zeichen für Tabakgenuss und Tabakkultur. Pfeifenraucher zeigen eindrucksvoll, dass durch ihre Passion Genuss, Lebensfreude und Individualität auf besondere Weise erfahrbar werden.“, so Engels weiter.

Der als Sohn eines Bäckermeisters geborene Lammert arbeitete als freiberuflicher Dozent der Erwachsenenbildung und wurde im Jahr 1980 in den Deutschen Bundestag gewählt, dessen Vizepräsident er im Oktober 2002 wurde. Seit dem 18. Oktober 2005 hat er das Amt des Bundestagspräsidenten inne. Prof. Lammert hat das Amt wie kaum ein anderer mit seiner eigenen Art – zuweilen auch gegen Parteifreunde – geprägt. Er hat sich dadurch quer durch alle Parteien ein hohes Ansehen erarbeitet.
Prof. Lammert gibt sich hinsichtlich seines Hobbies bescheiden aber selbstbewusst: „Für mich ist das Pfeifenrauchen keine Marotte, sondern ein Beitrag zur Ruhe, Entschleunigung und manchmal auch Inspiration für neue Ideen.“

Nach Herbert Wehner, der 1969 als erster Pfeifenraucher des Jahres geehrt wurde, konnten viele namhafte Persönlichkeiten wie Günter Grass, der Philosoph Rüdiger Safranski, Politiker wie Helmut Kohl, Peter Struck oder Joachim Poß bzw. Schauspieler wie Rüdiger Joswig oder Tobias Moretti die Ehrung entgegennehmen. Letztjähriger Preisträger war Abtprimas Dr. Notker Wolf.


Abtprimas Dr. Notker Wolf

„Das Pfeifenrauchen steht mir in meiner großen Verantwortung für die weltweite Organisation aller Benediktiner als täglicher Begleiter treu zur Seite.“

Pfeifenraucher des Jahres 2012

Am 30. November 2012 wurde der deutsche Philosoph und Theologe Abtprimas Dr. Notker Wolf in München zum Pfeifenraucher des Jahres 2012 geehrt.

„Mit großer Freude dürfen wir mit dem beliebten Theologen und Philosophen Abtprimas Notker Wolf erstmalig einen prominenten Kirchenvertreter zum Pfeifenraucher des Jahres küren. Abtprimas Wolf ist als ranghöchster Dienstherr von weltweit ca. 8.000 Benediktinern und ca. 17.000 Benediktinerinnen ein Mann, der es versteht, kirchliche Belange seines Ordens und klare Statements zu politischen und gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit sowie Lebensvielfalt in Einklang zu bringen. Hierzu gehört auch das Pfeifenrauchen, welches der Abtprimas zu einer seiner großen Leidenschaften zählt“, sagte Engels anlässlich der 38. Verleihung der Auszeichnung am Abend in München.

Abtprimas Wolf ist ein Mann mit Ecken und Kanten – und mit Vorlieben, die einem üblicherweise bei einem obersten Benediktiner nicht sofort in den Sinn kommen. Er spielt seit vielen Jahren mit steter Begeisterung Gitarre und Querflöte in der Rockband „Feedback“. Der 1940 in Bad Grönenbach geborene Notker Wolf studierte Philosophie, Theologie und Naturwissenschaften in München und Rom ehe er 1977 zum Erzabt in St. Ottilien am Ammersee gewählt wurde. Im Jahr 2000 wurde er zum Abtprimas der benediktinischen Konföderation und damit weltweit obersten Repräsentanten aller Benediktiner/-innen mit Sitz in Rom gewählt. Im September dieses Jahres wurde er für vier weitere Jahre in seinem Amt bestätigt und ist somit der älteste amtierende Abtprimas des ältesten Ordens der Christenheit. „Abtprimas Wolf ist jung im Kopf und Herzen, wie seine zahlreichen öffentlichen Auftritte zeigen, sei es zu politischen und religiösen Themen unserer Zeit oder bei Auftritten mit seiner Rockband Feedback“, stellt Engels mit großer Hochachtung fest. „Abtprimas Wolf ist eine Persönlichkeit, die den Titel Pfeifenraucher des Jahres wahrlich verdient hat.“ Abtprimas Wolf sagt selbst über seine Leidenschaft, dass sie „ihm jederzeit zur Freude gereicht und ihn in seiner großen Verantwortung für die weltweite Organisation aller Benediktiner als täglicher Begleiter treu zur Seite steht.“

In der Vergangenheit konnten u.a. Günter Grass, der Philosoph Rüdiger Safranski, Politiker wie Helmut Kohl oder Peter Struck bzw. Schauspieler wie Rüdiger Joswig oder Tobias Moretti die Ehrung entgegennehmen. Letztjähriger Preisträger war der beliebte TV-Koch und Entertainer Horst Lichter.


Horst Lichter

„Das Pfeifchen schenkt mir neue Facetten des Genusses und lässt mich bei aller Hektik und Betriebsamkeit immer wieder in die Stille kommen, um neue Kraft zu tanken.“

Pfeifenraucher des Jahres 2011

Am 20. Oktober 2011 wurde der beliebte TV-Koch und Entertainer Horst Lichter zum Pfeifenraucher des Jahres 2011 geehrt. Die offizielle Verleihung der Urkunde erfolgte durch den Vorsitzenden des Tabak Forums, Patrick Engels. Die Laudatio hielt der Kölner Tabakwarenhändler Peter Heinrichs.

„Einen authentischen Genussmenschen wie Horst Lichter in die Reihe der Pfeifenraucher des Jahres aufzunehmen, ist für uns eine große Freude. Horst Lichter ist nicht nur bekennender Freund von Sahne und Butter, sondern genießt in seiner Freizeit mit Leidenschaft gute Pfeifentabake“, sagte Patrick Engels am Donnerstagabend in der Kalkscheune zu Berlin anlässlich der 37. Preisverleihung des Titels. „Lichter ist trotz seines großen Erfolgs als TV-Koch und Entertainer bodenständig geblieben und hat sich auch in schweren Zeiten seinen rheinischen Humor bewahrt. Er ist ein Mann, der die Menschen mit seiner Herzlichkeit berührt und Gerichte zaubert, die jeder leicht nachkochen kann. Er verkörpert Genussfähigkeit und Lebenslust auf besonders sympathische Art und Weise“.

Horst Lichter wurde einem bundesweiten Publikum vor allem durch seine Auftritte in der Freitagsausgabe der Johannes B. Kerner Show bekannt. Unter der Flagge „Kerner kocht“ schlüpfte der schlitzohrige Rheinländer in die Rolle des Enfant Terrible der Kochkunst und stahl seinen Kollegen nicht selten die Show. Fast zwangsläufig folgten danach eigene TV-Formate u.a. zusammen mit seinem Pendant Johann Lafer in „Lafer, Lichter, Lecker!“ oder „Die Küchenschlacht“ sowie sein Exkurs als Antiquitätenhändler in „Lichter lässt bieten“. Ab 21.10.2011 geht Lichter wieder auf Tournee und überzeugt sein Publikum als Koch und Entertainer vor Ort mit seinem Programm „Kann denn Butter Sünde sein“.

Neben seiner Leidenschaft für alte Autos, Motorräder und Antiquitäten hat Horst Lichter dem Genuss einer Pfeife einen festen Platz in seinem Leben eingeräumt. Zu seiner Passion sagt er: „Das Pfeifchen schenkt mir neue Facetten des Genusses und lässt mich bei aller Hektik und Betriebsamkeit immer wieder in die Stille kommen, um neue Kraft zu tanken.“

Mit der diesjährigen Auszeichnung reiht sich Horst Lichter ein in die Reihe prominenter Preisträger wie z.B. Günter Grass, Norbert Blüm, Helmut Kohl, Peter Struck oder Schauspieler wie Rüdiger Joswig und Tobias Moretti. Letztjähriger Preisträger war der bekannte Schriftsteller und Philosoph Rüdiger Safranski.


Prof. Volker Weicker

„Ich bin Genussraucher, nach vielen Jahren habe ich das Thema Pfeife wieder neu für mich entdeckt und genieße dies viel intensiver als früher.“

Pfeifenraucher des Jahres 2015

Wetten, dass…?, Günther Jauch, Fünf gegen Jauch, Schlag den Raab, DSDS, die Echoverleihung, Lafer, Lichter, lecker…. Formel 1, Profiboxen, Fußball- Championsleague, das Finale der Fußball WM in Japan 2002 – all das sind nur wenige der zahllosen Sendungen und TV-Ereignisse, die Prof. Volker Weicker in seinem bisherigen Schaffen als freier Regisseur für Live Entertainment, Shows & Sports entscheidend geprägt hat.
„Volker Weicker ist der Mann im deutschen TV wenn es um große Unterhaltung und Liveshows geht.“, sagt Patrick Engels, Vorsitzender des Tabak Forums und geschäftsführender Gesellschafter der Pöschl Tabak GmbH & Co KG.

„Wir sind stolz darauf, Herrn Prof. Weicker heute zum 40. Pfeifenraucher des Jahres zu küren. Ein Mann, der das deutsche TV hinter der Kamera prägt wie kein Zweiter und sich dabei offen und selbstbewusst zum Genussgut Tabak und Pfeife bekennt. Man sagt über ihn, er fängt Situationen ein, mit denen er den Bildrahmen zu sprengen scheint, ohne sich zu Tode zu schneiden“. Folglich wurde seine Arbeit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. Grimme Preis, Bayerischer Fernsehpreis, Deutscher Fernsehpreis und die Goldene Kamera.

Prof. Weicker ist trotz der großen TV-Erfolge bodenständig und angenehm selbstbewusst geblieben: „Ich bin Genussraucher, nach vielen Jahren habe ich das Thema Pfeife wieder neu für mich entdeckt und genieße dies viel intensiver als früher.“

Volker Weicker ist seit Herbert Wehner der nunmehr 40. Pfeifenraucher des Jahres und reiht sich damit in die Liste namhafter Persönlichkeiten wie Günter Grass, Rüdiger Safranski, Helmut Kohl, Peter Struck, Horst Lichter, oder Schauspieler Rüdiger Joswig ein. Letztjähriger Preisträger war Bundestagspräsident Prof. Norbert Lambert.


Prof. Dr. Rüdiger Safranski

„Das Pfeifenrauchen inspiriert mich bei meiner Arbeit und ist mir ein stets willkommener Begleiter auf meinen Reisen in die Welt der Literatur und der Philosophie.“



Pfeifenraucher des Jahres 2010

Am 22. November 2010 wurde der deutsche Schriftsteller, Philosoph und TV-Moderator Prof. Dr. Rüdiger Safranski zum Pfeifenraucher des Jahres 2010 geehrt. Die Laudatio hielt der Journalist und Literaturkritiker Elmar Krekeler. Die offizielle Verleihung der Urkunde erfolgte durch den Vorsitzenden des Tabak Forums, Patrick Engels.


„Wir freuen uns sehr, mit Prof. Dr. Safranski den ersten Philosophen zum Pfeifenraucher des Jahres zu ehren, nachdem wir im vergangenen Jahr mit Prof. Lesch den ersten Naturwissenschaftler ehren durften. Safranski besticht durch seine hohen intellektuellen Fähigkeiten, gepaart mit Weitsicht und dem Blick auf das Wesentliche. Daneben verfügt er über ein ausgeprägtes Genussbewusstsein, wozu neben einem gutem Wein und einem besonderen Essen der Genuss einer Pfeife stets dazugehört.“, sagte Engels anlässlich der 36. Preisverleihung in Berlin.


Rüdiger Safranski wurde nicht zuletzt durch zahlreiche Monographien zu berühmten Schriftstellern und Philosophen wie Schiller, Goethe, Nietzsche, Heidegger und Schopenhauer bekannt und hoch geschätzt. Durch seine TV-Sendung das „Philosophische Quartett“, welches er seit fast 9 Jahren zusammen mit Peter Sloterdijk im ZDF erfolgreich moderiert, wurde er einem breiteren TV-Publikum bekannt. Safranski wird vor allem aufgrund seiner Fähigkeit, komplexe philosophische Sachverhalte in klaren und verständlichen Worten zu vermitteln, anerkannt, seine Bücher finden sich regelmäßig in den Bestsellerlisten.

Safranski sagt über seine Passion: „Das Pfeiferauchen inspiriert mich bei meiner Arbeit und ist mir ein stets willkommener Begleiter auf meinen Reisen in die Welt der Literatur und der Philosophie.“

Mit der Auszeichnung als Pfeifenraucher des Jahres 2010 komplettiert Rüdiger Safranski die lange Reihe prominenter Preisträger wie z.B. Günter Grass, Golo Mann, Michael Ende oder Politiker wie Norbert Blüm, Helmut Kohl, Peter Struck, Joachim Poß, Schauspieler wie Rüdiger Joswig oder Tobias Moretti. Letztjähriger Preisträger war der bekannte Naturwissenschaftler Harald Lesch.


Weitere Pfeifenraucher des Jahres

Prof. Harald Lesch

Joachim Poß

Günther Grass

Rüdiger Joswig

Franke Sloothak

Claude Chabrol

Michael Ende

Joachim Fuchsberger

Prof. Dr. Golo Mann

Friedrich Nowottny

Manfred Schmidt

Herbert Wehner

Hans-Ulrich Jörges

Dr. Klaus Rauscher

Tobias Moretti

Dieter Schulte

Bodo H. Hauser

Prof. Dr. Kurt H. Biedenkopf

Wolfgang Menge

Dr. Norbert Blüm

Fritz Wagnerberger

Siegfried Lowitz

Günther Schramm

Vicco von Bülow, alias Loriot

Elmar Brok

Udo Nagel

Franz Xaver Kroetz

Dr. Peter Struck

Uffe Ellemann-Jensen

Hans Clarin

Thomas Gottschalk

Constantin Frh. Heereman v. Zuydtwyck

Prof. h.c. Ernst Benda

Dr. Helmut Kohl

Gerhard Jähn